Nachbericht: Vielfalt wirkt – für Frauen, Unternehmen und Arbeitswelt
Am 1. September 2026 brachte Competentia Westfälisches Ruhrgebiet gemeinsam mit SLADO e. V. und der Koordinierungsstelle für LSBTIQ* der Stadt Dortmund Unternehmen, Wirtschaft, Wissenschaft und Community im Vorfeld des CSD Dortmund zusammen.
Im Mittelpunkt standen drei Fragen: Wie können Unternehmen Vielfalt strategisch nutzen, weibliche Fach- und Führungskräfte gewinnen und binden und gleichzeitig Arbeitswelten schaffen, die unterschiedliche Lebensphasen berücksichtigen?
Auf dem Podium diskutierten Anika Freytag (helloyou.studio), Katrin Hilmer (Amprion), Dr. Claudia Keidies und Dr. Melanie Roski (Gleichstellungsbüro), moderiert von Aida Demirović-Krebs. Dabei wurde deutlich: Vielfalt ist nicht nur eine gesellschaftliche Frage, sondern auch ein wichtiger Faktor für Fachkräftesicherung, Personalentwicklung und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.
Besonders intensiv wurde über die praktische Umsetzung diskutiert: Wie wird Diversity Teil der Unternehmenskultur und nicht nur der Außendarstellung? Welche Rahmenbedingungen brauchen Beschäftigte in unterschiedlichen Lebensphasen? Und wie können Unternehmen konkrete Veränderungen anstoßen?
Der anschließende Austausch mit dem Publikum zeigte, wie groß der Gesprächs- und Handlungsbedarf bei regionalen Unternehmen ist. Bei den Thementischen wurden anschließend konkrete Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze ausgetauscht.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass weitere Perspektiven stärker einbezogen werden müssen – insbesondere die Erfahrungen von People of Color, Frauen mit Behinderungen, Männern u.v.m. Damit wurde auch ein wichtiger Impuls für zukünftige Diskussionen gesetzt.
Die zentrale Botschaft: Vielfalt braucht Sichtbarkeit und konkrete Strukturen. Unternehmen, die unterschiedliche Perspektiven und Lebensrealitäten berücksichtigen, stärken ihre Arbeitskultur und ihre Zukunftsfähigkeit.